

Arbeitskreis Esoterik und Wissenschaft
in der Freizeitgemeinschaft Siemens Erlangen e.V.
Der "Arbeitskreis Esoterik und Wissenschaft", am 26. Februar 1975 unter dem Namen "Arbeitsgemeinschaft für Parapsychologie" gegründet, feierte im vergangenen Sommer sein 30-jähriges Jubiläum. In geselliger Runde blickten Mitglieder und ein großer Interessenten-kreis zusammen mit den Referenten auf eine reiche Zeit voll neuer Erkenntnisse zurück und erhielten einen Ausblick auf die in der Zukunft vorgesehene Arbeit. Für die nachfolgenden Themenabende konnten wiederum kompetente Referenten gewonnen werden. Dazu treffen wir uns in der Regel am dritten Mittwoch im Monat, wobei zwar das angekündigte Thema im Vordergrund steht, doch am Rande stets ein lebhafter Erfahrungsaustausch stattfindet.
Die ersten 15 bis 20 Jahre unseres Arbeitskreises waren inspiriert von dem Bestseller "PSI" der Autoren Ostrander und Schroeder. Sein Untertitel "Die Geheimformel des Ostblocks für die wissenschaftliche Erforschung und praktische Nutzung überdimensionaler Kräfte des Geistes und der Seele" bewirkten damals seinen spektakulären Erfolg. Die behandelten Themen reichten von "Das Medium Mensch als telepathischer Sender" und "Übersinnliche Wahrnehmung" über "Die Kirlian-Fotografie: Bilder der Aura", "Akupunktur und der bioplasmische Körper", "Heilung durch Gedanken" bis hin zu "Pyramiden und die darin schärfer werdenden Rasierklingen", "Levitation von Gegenständen" und vielem mehr. Die damalige "Arbeitsgemeinschaft für Parapsychologie" hat in Vorträgen und teilweise sehr erfolgreich in Experimenten viele dieser Themen aufgegriffen.
Zur selben Zeit zogen die Forschungen und Experimente des Parapsychologen und Arztes Hans Bender die Aufmerksamkeit auf sich. Er hatte bereits 1950 an der Universität Freiburg das "Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene" gegründet und mit zahlreichen Veröffentlichungen auch das Interesse westlicher Forscher und Wissenschaftler geweckt.
Mit fortschreitender Entwicklung technischer Geräte zu Untersuchung und Belegung parapsychologischer Vorgänge gelang in den 90er Jahren in weiteren neu entstandenen Instituten eine Art Durchbruch, nachdem in vielen Bereichen nachweisbar wurde, was bis dahin als Glaubenssache, als esoterisch oder gar als "Hokuspokus" gegolten hatte.
In dem Maß, in dem diese neueren Erkenntnisse publiziert wurden, änderten sich auch die Themen im Arbeitskreis. So interessierten uns besonders die Forschungsergebnisse des "Instituts für Biokybernetik und Feedbackforschung" in Wien zur Aktivierung bzw. Steigerung unseres Energiepotentials über den Beckenbodenmuskel, was sich an den steigenden Gleichspannungspotentialen im Gehirn nachweisen lässt. Da sich die neuen Erkenntnisse und die daraus resultierenden Möglichkeiten auch auf Gesundheitsvorsorge und Therapien auswirkten, bezogen wir sie mit ein in unser Arbeits- und Vortragsprogramm. So haben uns z. B. die Möglichkeiten zu Diagnose und Heilung mit "Radionik" interessiert, die zu den neuen Schwingungstechnologien zählt.
Ein besonders beeindruckendes Beispiel im Bereich der Sichtbarmachung esoterischer Vorgänge sind die Erkenntnisse über die Reaktion von Wasser auf Worte oder Musik, ja sogar Gedanken, die uns der Japaner Masaro Emoto vermittelt. Er "informiert" Wasser und fotografiert es dann in gefrorenem Zustand. Dabei zeigen sich ganz unterschiedliche Reaktionen in der Ausformung der Kristalle: Sie sind z. B. gleichmäßig "schön" bei den Worten "Dankbarkeit" und "Liebe" und unregelmäßig "hässlich" nach der Konfrontation mit "Handy" oder "Mikrowelle", konturlos bei Wasser, das unter "Missachtung" zu leiden hatte. Für Masaro Emoto sind Dankbarkeit und Liebe im Wassermolekül (H2O) repräsentiert, wobei Dankbarkeit mit zwei Atomen (H) doppelt zählt gegenüber Liebe (O). Machen wir uns nun bewusst, dass wir selbst zu ca. 80 % aus Wasser bestehen, muss uns klar werden, wie wichtig es ist, dass wir liebevoll mit uns selbst und mit einander umgehen. Gleichzeitig aber wird uns auch aufgezeigt, dass es möglich ist, sich gegenüber schädlichen Einflüssen abzuschirmen.
Darstellung eines Wasserkristalls, der mit dem Wort "Danke" (auf japanisch) besprochen wurde. Achten Sie bitte auf das kleine Herz, das im Zentrum des Kristalls sichtbar ist.
Den bisherigen Rahmen an Erkenntnissen sprengte schließlich vor kurzem der visionär begabte Wissenschaftler Ananda, der sich in besonderem Maße der Kosmologie, Ontologie und Philosophie widmet. Untermauert von wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen der NASA verdeutlicht er, dass sich in unserem Sonnensystem erstaunliche Veränderungen vollziehen, wie sie bisher nicht zu beobachten waren. Er ging so weit, von einer Transformation des Universums zu sprechen. Mit dieser gehe auch einher, dass eine vollkommen neue Materie entdeckt worden sei, bei der es sich um eine vereinheitlichende Energie mit bisher unbekannten Eigenschaften handle. Mit ihr habe man unter der Bezeichnung "Hadron-Physik" bereits ganz phänomenale Experimente gemacht, wobei spezielle Technologien zum Einsatz kämen, die teilweise auch für unsere Umweltprobleme in spektakulärer Weise genutzt werden könnten. Gemäß Anandas Verständnis geht mit diesem neuen Universum auch ein neues Bewusstsein einher, das uns den Weg zu mehr Mitgefühl und Liebe weisen wird.
Für uns selbst sind wissenschaftliche Nachweise zwar interessant, aber nicht unbedingt erforderlich, glauben/wissen wir doch ohnedies. Aber es liegt uns am Herzen, auch jene zu erreichen und aufmerksam zu machen, die der wissende Matthias Claudius in seinem Lied vom Mond anspricht: "Es gibt so manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehn." Dabei bleiben wir stets offen für jede Erweiterung unseres Wissens, unseres Bewusstseins, die noch in der Zukunft liegt. Jeder, der interessiert ist daran teilzuhaben, ist uns herzlich willkommen.